Sensen-Mähen im Botanischen Garten – Schöne Wiesen brauchen gute Pflege

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Ein vierstündiger Kurs für Menschen, die das Sensen erlernen möchten.

"Wer pflanzt und sät, muss auch ernten und mähen. Fast lautlos, sehr beweglich und flexibel sind Sensen beim Gärtnern in der Stadt: C02-reduziert, nachhaltig mit 100 % biologischer Energie. Wer gut mit der Sense mäht, steht bequem und entspannt, atmet den Duft des frischen Schnittes, hört Vögel, Insekten und das leise Zischen der Sense." (Klaus Kirchner, Sensenlehrer)

Im Kurs werden Fragen beantwortet wie: Was ist eine "guate Schneid"? Wie stelle ich die Sense richtig ein? Wie kann das Mähen mit der Sense eine gute Ausgleichsbewegung für meinen Rücken sein? Wie dengle und wetze ich die Sense?
Schnitter.in bietet seit 2013 regelmäßig Sensenkurse, gemeinsames Mähen, Dengelkurse und mehr.

 Termine

15.05.2021 6:00–10:00
05.06.2021 7:00–11:00, 14:00–18:00 (Dengeln)
24.07.2021 6:00–10:00
11.09.2021 7:00–11:00

Anmeldung und Information: sensenkurs.schnitter.in

 

Die Wiesen im Botanischen Garten

Die Wiesen des Botanischen Gartens sind artenreich und vielgestaltig. Anders als viele landwirtschaftlich genutzte Wiesen dürfen sie seit Jahrzehnten bis in den Juni wachsen, blühen und fruchten. Durch diese extensive Bewirtschaftung sind Wiesen entstanden, die viele Pflanzenarten enthalten und einen wertvollen Lebensraum für Insekten und andere Tiere bilden.

Die Mahd mit modernen Rasenmähern ist für viele Tiere "lebensbedrohlich". Im Gegensatz dazu ist die Mahd durch Sensen und Verarbeitung des Schnittgutes mit Handkraft schonend und kommt dem Entwicklungszyklus der Flora und Fauna entgegen.

Die Kooperation mit "Schnitter" soll ein Beitrag sein, den vorhandenen Artenreichtum zu erhalten und weiter zu entwickeln. Gleichzeitig ist es ein "back to the roots" und ein Beitrag, altes wertvolles Handwerk neu zu leben. Die Mahd mit Sense war im Botanischen Garten bis Ende der 70er Jahre Normalität.